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Firmengeschichte: Jahrzehntelange Innovation

Chicago Pneumatic ist in der Welt der Druckluftwerkzeuge eine bekannte Marke, deren Geschichte bis ins Jahr 1889 zurückreicht.

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John W. Duntley hatte die Idee, Bauwerkzeuge zu beschaffen und zu verkaufen, „die noch nicht erhältlich waren“. 1894 gründete er die Chicago Pneumatic Tool Company mit einer Niederlassung in Chicago (USA). Die erste Einrichtung, die Produkte eigens für CP herzustellen begann, war Boyer Machine Shop in St. Louis (Missouri, USA). 1901 traf Duntley den Stahlmagnaten Charles M. Schwab, der große Summen in das Unternehmen investierte. Am 28. Dezember wurde das Unternehmen als Aktiengesellschaft eingetragen und der erste Drucklufthammer mit Einzelventil patentiert.

1904 expandierte CP: Es wurden Niederlassungen in England, Kanada und Deutschland eröffnet und neue Produktlinien entwickelt, wie z. B. Druckluftwerkzeuge und Gesteinsbohrhämmer. 1912 begann CP mit der Produktion eines Zweitakt-Halbdieselmotors für den Antrieb der CP-Kompressoren. Ein Jahr später perfektionierte CP die Konstruktion des Simplate-Ventils, ersetzte die mechanischen Ventile, bot Regelbarkeit bei hohen Drehzahlen und ermöglichte mehr Leistung.

1925 produzierte CP den Benz-Dieselmotor, der damals in verschiedene Rennwagen in Europa eingebaut wurde. Im selben Jahr begann CP mit der Produktion von Drehbohrgeräten für die Erdölbohrung. 1939 entwickelte und produzierte CP den weltweit ersten Schlagschrauber (in Druckluft- und Elektroausführung).

Als Antwort auf die Kriegsanstrengungen entwickelte CP das „beheizte Durchziehwerkzeug“. Dieses Gerät erwärmt Nieten auf eine Temperatur von 1.000 °F und presst den Nietkopf bei einem Druck von 100.000 psi in die gewünschte Form.

Entwicklung des Chicago Pneumatic-Firmenlogos seit 1904
  • 1943 veröffentlichte die Zeitung „Saturday Evening Post“ das Titelbild „Rosie the Riveter“ von Norman Rockwell, auf dem eine Flugzeugbauerin beim Mittagessen mit einem Niethammer auf dem Schoß zu sehen ist. 
  • Die 1950er und 1960er Jahre waren von der Leistungsforschung geprägt. Die Bohrkronen von CP brachen Tiefenrekorde: Sie erreichten eine Tiefe von nahezu 20.000 Fuß und wurden in der Erdölexploration eingesetzt. Das tragbare Ziehwerkzeug für Flugzeugnieten wurde 1957 eingeführt. Ein Elektromotor von Chicago Pneumatic leistete einen Beitrag zu Amerikas Mondflügen im Rahmen des Apollo-Raumfahrtprogramms. Dieser Motor sorgte für den Antrieb einer Pumpe, die bei der Landung der Raumkapsel im Pazifischen Ozean am 24. Juli 1969 drei Ballons aufblies. Diese Ballons stellten sicher, dass sich die Ausstiegsluke an der Oberfläche befand und von den Astronauten sicher geöffnet werden konnte. 1969 stellte CP mit der CP728 die weltweit erste Hochgeschwindigkeitsratsche bei der Ford Motor Company vor.
  • 1970 wurde der Schlagschrauber CP611 bei der Errichtung der Stahlkonstruktion des World Trade Centers in New York eingesetzt. Schlagschrauber mit Drehmomentregelung von CP wurden mehrere Jahre an die Industrie verkauft und in den 1970er Jahren auch in der Automobilbranche eingeführt.
  • 1987 wurde Chicago Pneumatic vom schwedischen Konglomerat Atlas Copco übernommen. Alleine im Jahre 1988 wurden mehr neue Produkte eingeführt als während der gesamten Zeit seit dem Ende der 1970er Jahre. Dazu gehörten Drehschrauber, Montagewerkzeuge und neue Ratschenschrauber. Im Folgejahr wurde das aktuelle Firmenlogo entworfen und übernommen.
  • 1990 erhielt CP eine Auszeichnung in Silber von der American Marketing Association (AMA) für seine Werbekampagne „23 Teile“. Darin wurde gezeigt, wie sich über 250 kompakte Montagewerkzeuge aus nur 23 austauschbaren Bauteilen herstellen ließen. 1994 begann die Produktion von Verdichtern und mobilen Stromgeneratoren.
  • 2007 wurde ein neues Technologiezentrum im französischen Nantes eingeweiht. 2010 wurde ein neues globales Design eingeführt, das die Markenfarben Rot und Schwarz betont.